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Drei Fragen an GRS-Chef Matthias Mroß

DREI FRAGEN AN GRS-CHEF MATTHIAS MROSS

 


resizedimage286269 Bildschirmfoto 2013 05 27 um 12.06.09Schiffsmakler ist überzeugt: „Die deutsche Werftbranche wird langfristig von der Offshore-Windenergie profitieren“

THB: Herr Mroß, seit gut zwei Jahren sind Sie mit Ihrem Unternehmen German Renewables Shipbrokers (GRS) jetzt am Markt. Bitte ziehen Sie eine erste Bilanz: Wie haben sich in der Zeit die Branche und speziell Ihr Unternehmen entwickelt?

Mroß: Wir können für diesen Zeitraum sowohl für die Branche im Allgemeinen, aber insbesondere für unser Unternehmen, eine positive Bilanz ziehen. Es wird mit zunehmender Zahl an verfügbaren Spezialschiffen und wesentlich erhöhter Nachfrage für unsere Kunden immer schwieriger, den Überblick im Markt zu behalten. Bei prompten Anfragen durch unvorhergesehene Änderungen der Logistik greifen unsere Kun- den, neben den regulären Anfragen, besonders gern auf unsere Dienstleistungen zurück. Unser Team ist seit der Gründung von zwei auf neun Mitarbeiter gewachsen. Ende vergangenen Jahres mussten wir uns somit auch nach einem neuen, größeren Büro umsehen. Was die Offshore-Windenergie-Branche im Ganzen betrifft, sehen wir noch deutliche Entwicklungsmöglichkeiten. Insbesondere Kunden, die den Mehrwert des Schiffsmaklers noch nicht kannten, kommen nach ersten gemeinsamen Projekten sehr gern wieder auf uns zurück. Wie in allen anderen Schifffahrtssegmenten bewährt sich diese Dienstleistung.

THB: Ihre Kunden sitzen in aller Welt. Ihre Geschäfte steuern Sie von Hamburg aus. Weshalb haben Sie sich für die Hansestadt als Standort entschieden?

Mroß: Die Wahl dieses Standortes ist in erster Linie durch geschäftliche Faktoren beeinflusst. Unsere Kunden kommen aus Deutschland und dem europäischen Ausland. Da ist Hamburg geografisch gesehen in etwa mittig gelegen. Die Entfernungen zu wichtigen Offshore-Basishäfen in Deutschland wie Bremerhaven, Cuxhaven oder Rostock sind günstig. Das gilt auch für die internationalen Anbindungen. Außerdem ist Hamburg eine Stadt mit langer Schifffahrtstradition – und auch der mittlerweile wichtigste Standort für die meisten Unternehmen aus dem Offshore-Bereich.

THB: Wie wird sich der Ausbau der Offshore-Windbranche bis 2020 auf den deutschen Schiffbau auswirken?

Mroß: Die deutschen Werften haben gute Konzepte für Installationsschiffe vorgelegt. Großtonnage ist aber nur ein Segment, für das wir Neubauten brauchen, ein anderes sind die kleineren Personentransportschiffe. Allerdings sind die deutschen Betriebe primär auf Großtonnage ausgelegt und nicht auf beispielsweise 20- oder 30-Meter-Schiffe. Bei dieser Tonnage ist die internationale Konkurrenz momentan so stark, dass wir vor- erst nicht davon ausgehen, dass deutsche Werften sich in diesem Bereich etablieren werden. Insgesamt kann man aber festhalten, dass die deutsche Werftbranche langfristig definitiv vom Ausbau der Offshore-Windenergie profitieren wird.

Quelle: Sonderbeilage Hafen | THB Deutsche Schiffahrts-Zeitung Nr. 5 vom 8.5.2013

 

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